Donnerstag, 2. September 2010

Evil - In the Time of Heroes

Es war ein stressiger Tag, muss man sagen, arbeiten, zur Textwerkstatt nach Darmstadt fahren, und dann um kurz vor Mitternacht ins Kino, um meinen dritten Film beim Fantasyfilmfest anzuschauen. Evil - In the Time of Heroes, oder wie er auf Grieschich heißt: To kako - Stin epochi ton iroon. Im Jahre 2005 sorgte die anarchische Splatter-Komödie "Evil - To Kako" aus Griechenland bei Genre-Fans für Furore. Ich meine, das war der erste Splatter-Film aus Hellas, so etwas gab es noch nie. Nun ist Regisseur Yorgos Noussias mit einem Sequel zurück, das dort ansetzt, wo das Original endete. Jenny, Marina, Meletis und Vakirtzis stehen hilflos den Zombiehorden gegenüber, die in Griechenland wüten. Aber die Freunde erhalten Hilfe aus der Antike, in Form des Helden Prophitis... Und dieser Held wird von Billy Zane dargestellt, den ich überaus hassenswert finde, schon immer, schon seit ..., ach, egal, schon immer eben. In diesem Film von 2009 verstand ich ihn meist nicht. Hahaha. Wir schauten den Film in Original-Version an, griechisch also. Nur dumm, dass ich die englischen Untertitel brauchte, sobald Billy Zane sprach. Weil er... Alt-Griechisch sprechen musste, er kam ja aus der Vergangenheit. Der Film war Splatter, es ging um Zombies - der konnte nur bescheuert sein. War er auch. Aber auch wirklich lustig. Und... es war ein Film, den der ABK anschauen könnte und viel Freude daran hätte. Warum? Ideologisch nahe dran. Aber das war ja schon immer so - Zombie-Filme sind sozialkritisch, sind eher dem "linken Gedankengut" zuzuordnen, möchte ich mal sagen. Das Schöne an dem Film war diese Verspieltheit des Regisseurs, der gerne mal mit technischen Tricks experimentierte. Naja, die Handlung, wie gesagt, völlig bekloppt. Und das mit den Untertiteln? Ist immer interessant, was tatsächlich übersetzt wird, und auf welche Weise. Das war auch bei diesem Film so. Für mich war es schön, wieder einmal ein bisschen Griechisch zu hören...

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