Dienstag, 8. Juni 2010

Für John...


Kann, darf nicht schlafen


Eine Stimmung - zum Gedichte verfassen
das Gefühl, daß alles um einen herum zusammenbricht
dreht sich die Welt noch richtig?
Es ist Nacht, und genauso dunkel in meiner Seele
Ich kann jetzt nicht schlafen, ich darf nicht
im Schlaf kommen furchtbare Nachtschimären auf
Eine Angst, die einen überwältigt
Du findest deinen Frieden nicht
Das Leben liebt dich nicht mehr
Unverstanden
Frustrationen, Depressionen - warum?
An einem Abend- alles geht kaputt
Du freutest dich über dein Leben- wann?
Alles ist so traurig, so schwarz und grau
Bin so allein, will jetzt reden- mit wem?
Wo bist Du? Ich brauche Dich- ja
Warum?

Keine Ruhe um mich herum, obwohl so still
Freude? Vielleicht gibt es irgendwo ein Glück
Ich kenne es nicht und selbst wenn-
in so einer Nacht gibt es nichts mehr davon,
alles ist traurig, deprimierend, schlecht
Wann kommt eine schönere Zeit denn?
Langeweile- nein, das ist es nicht
Unmut- Wut- Mißtrauen- Unlust?
Das Wissen, daß es nicht so läuft, wie man will!
Und die anderen? Wo sind sie-
wo ist er, sie, es, wir, ihr, sie?
Bin doch so allein- nein, so darf ich nicht schlafen-
kann es auch nicht.
Sitze auf meinem Bett
Was soll ich tun? Vieles geht durch meinen Kopf-
nein, damit kann ich nicht allein sein

Verschwendung-
Gedanken, die sinnloserweise gedacht werden
Ansichten- verschiedene, sich entgegensetzende
Unverständnis, das auseinandertreibt
jeden und alles
negative Empfindungen, die einem durch den Körper schießen,
wie Pfeile, von einem Bogen verschossen
Wo-
Wo bist Du? Wo ist was? Wo ist die Rettung?
Wo ist alles? Und wo ist nichts? Und vorallem was?
Ich weiß es nicht-

in dieser Nacht, in der ich nicht schlafen kann, nicht schlafen darf
weil ich so allein bin und unglücklich
ein Zustand-
der vielleicht vergeht, nach dieser Nacht
Vielleicht, aber vielleicht auch nicht?
Ein glücklicher Streif am Horizont- wo?
viele Fragen- keine Antworten
Doch werden sie überhaupt jemals beantwortet werden- wie?
Verwirrt- und wieso? Das Leben ist so
kalt und unfair- unberechenbar- unglücklich?
Nein, es müßte aber nicht so sein
Und doch- für mich ist es so
Vor allem in dieser Nacht- nicht schlafen
weder können, noch dürfen, oder wollen

verstanden werden wollen
Illusionen- Täuschungen- warum nur?
Mache ich etwas falsch?
Unglück, und alles so monoton, oder falsch
Bin so negativ, passiv, unentschlossen
Viel Lärm um nichts- Nichts?
Müde- und doch so leer
Kein Widerspruch? Stimmt, müde und doch-
Kann nicht schlafen, jetzt nicht, darf nicht
Verschwendung meiner Kräfte
die Gedanken- meine- gehen in die falsche Richtung
ins nirgendwo- wohin? weiß nicht
sinnlose Fragen, wirklich
und ich sitze auf meinem Bett- unglücklich
es gibt nichts zu wissen, eigentlich
aber das einzusehen- zu Fühlen
Die Gefühle- meine- sind ja auch so negativ

Mein Selbstbewußtsein- suche es für mich

und gib es mir dann
Wo bist Du, der es mir sucht
Ich kann doch was! Aufmuntern?
Aber ich bin ja so allein, und kann, und darf,
und soll nicht schlafen
Meine Stimmung- auf dem Nullpunkt
die Liebe, die fehlt
Uninteressant- unbewußt
andere sind noch schlechter drauf- Selbstmord-
aber kann mich das aufmuntern?
in dieser Nacht, in dieser Laune,
in dieser Nacht, in der ich nicht schlafen kann
jetzt- zumindest nicht
Worte: können sie Gefühle widerspiegeln?
Eine Welt bricht vor mir zusammen
denn man wird im Stich gelassen
Andere sind glücklich! Ja? Andere nicht
Ich vorallem- ich nicht.

Depressionen- Überlegungen- Zweifel

Nein. wirklich: was sagen mir diese Worte?
Und was Dir? Was bringt das alles?
Das frage ich mich. Immer. Worthülsen?
Aber es ist viel mehr- sehr viel mehr!
Einsam sein, alleine
ich wiederhole mich: meine Gedanken drehen sich in einem
unaufhörlichen Kreislauf

Egal- so ist das in solchen Nächten!
Das Gehirn zerstückelt, deprimierend
Wo die Aufmunterung? Gibs auf
In so einer Nacht- man will sich gar nicht besser fühlen-
In Selbstmitleid zefließen- ja!
Und doch: ein Dialog wäre nicht schlecht
mit wem? Mit Dir? Wenn Du mich verstehst
Aber Du! Du bist ja nicht da! Wo bist Du denn?
Den Frieden zu finden- unmöglich
Du kennst das alles schon, vielleicht
Aber ich fühle es- in dieser Nacht
und ich kann nicht schlafen, darf es ja auch nicht.
Wollte es auch nicht, bis jetzt, bis alles nicht mehr ganz so grau,
ganz so schwarz und dunkel ist,
Ohne miese Laune, ohne deprimierende Analyse und Zerstückelung der Gedanken,
die sowieso nicht gedacht werden sollten, denn sie zermartern ja sowieso nur das Hirn und nicht nur das, sondern auch das Herz und Alles, wirklich alles, und man weiß ja nicht mehr weiter, nein, fühlt sich schlecht
das sind nicht nur Gedanken, sondern Empfindungen
Gefühle- unberechenbare, traurige
es könnte einfacher sein- aber ich weiß nicht wie
vorallem NICHT in dieser Nacht, in der ich alles so schwer nehme,
vielleicht schwer nehmen will
keine Freude fühle, leide, unglücklich bin, und depressiv, gefrustet, bedauernswert
Bedauernswert dies bedauernswert bedauernswerte Stimmung, die es verdient hat, bedauert zu werden
So ist das Leben?
Nach meiner Ansicht- subjektiv.

ja, in dieser Nacht auf jeden Fall

ein Gedicht zu verfassen in dieser Nacht,
weil ich nämlich nicht reden kann mit irgendjemand-
denn ich sitze allein auf dem Bett
und bemitleide mich selbst
Verdient- Unverdient- Fragezeichen
Einsamsein- nicht schon wieder?
Aber es ist so!
Immer der gleiche Frust, und keine Hilfe
Wein doch nicht- nein, nein
Ich will nur nicht schlafen, kann nicht, noch nicht
Viele nutzlose Worte? Nein
Mehr Kraft- bräuchte ich, habe ich nicht, nein heute, in dieser Nacht nicht.
Den Frust von der Seele schreiben
nützlich? für manchen, und für mich?
Das Gedicht nur nicht noch einmal durchlesen
Wurde im Stich gelassen, an diesem Abend
noch nicht erwähnt? Deswegen einsam!
Traurige Musik- in meinen Ohren, Kopf, Herz, Seele
und Gedanken, die umherschwirren
Die Zeit verrinnt- werde ich schlafen können?
Nachher, oder irgendwann- diese Nacht noch?
nie wieder schlafen? Schlafes Bruder
Nein, anderen geht es noch schlechter
und nur die, nur die bringen sich auch um
Ich nicht- ich kann nur noch nicht schlafen,
muß noch warten, bis ich soweit bin, und wirklich schlafen darf, und kann, will, soll.

1 Kommentar:

  1. Diese Stimmungen hatte ich früher oft...
    Deswegen heißt diese Seite "Schmerzwach" - diese Nächte mein ich damit: Schmerzwach nachts wachliegen, verzweifelt sein, leiden, weinen, nahe des Suizids - sich einsam fühlen, allein allein - niemand da, der einen wirklich verstehen kann.
    Ich weiß nicht, ob dieser Zustand nicht mehr zurück kommen wird, wer weiß?! Schließlich gehört das alles ebenso zu mir wie die glücklichen Gefühle der letzten Wochen und Monate - ich bin ein Typ, der regelmäßig von Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt sein kann!
    Doch, ich kann mir das gerade nicht mehr vorstellen - mit dem schönsten Mann der Welt an meiner Seite...

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