Montag, 13. Januar 2014

Queerer Pop-Up Barabend Meschugge Style Opa Opa



Manches lässt sich nicht in Worte fassen ... aber ... ein bisschen etwas sollte ich schon zu diesem Barabend des Teams Mein wunderbarer Waschsalon schreiben. Keine Lobhudelei, kein Starkult, einfach nur eine kleine Beschreibung. Ein DJ kann qualitativ super sein (das ist DJ Balkadan ganz sicher), aber er muss auch ein gutes Publikum haben, das sich auf die Musik, auf die Rhythmen einstellt. Ein Barabend kann gut geplant sein, mit guten Ideen, mit aufmerksamen Gastgeber*innen (und das waren sie, egal, ob Hannibal, Badia, Setareh, Michi, Sophia, Luise oder der Rest vom wunderbaren Waschsalon) - und trotzdem brächte das alles nichts, wenn das Publikum rumpöbelt und nicht zur Veranstaltung passt ... Aber das Publikum passte. Das Publikum war fantastisch, erneut, auch bei dieser dritten Ausgabe des queeren Barabends. 
Unser Ziel war es und bleibt es auch, vorhandene Räume anders zu nutzen, unser noch größeres Ziel war, einen Raum zu schaffen für offene Menschen, die Vielfalt schätzen, die andere Menschen so sein lassen können, wie sie sind, sie in ihrer Andersartigkeit respektieren und akzeptieren und frei mit ihnen umgehen können. Unser Ziel war es, ganz unterschiedliche Menschen in einen Austausch zu bringen, eine Harmonie zu leben, eine kleine Auszeit in unseren Alltag zu bringen, in der man keine Konkurrenz kennt, sondern sich auf Augenhöhe begegnet. Unser Ziel war es, Menschen verschiedener Herkunft und Religion, verschiedenen Alters, Geschlechts, Hautfarbe, sexueller Orientierung etc. zusammenzubringen. 
Wir haben alle Ziele erreicht. Es war eine magische Atmosphäre, alles so befreit, so gut gelaunt, weltoffen, auf Kontakt aus - und es war einfach verdammt voll. Es waren doppelt so viele Menschen da wie erwartet. Eine gelungene "Neujahrsfeier" sozusagen, die ein bisschen mehr Queerness nach Frankfurt gebracht hat. Ein guter Anfang also und eine große Motivation, mit diesen queeren Barabenden an verschiedenen Orten Frankfurts weiterzumachen. 
Und hier ein paar Impressionen von dem Barabend (und nein, es war keine griechische Familienfeier ;-)).




























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