Dienstag, 14. Mai 2013

Eurovision Song Contest 2013 - die absoluten Trash-Lieder


Ich schaue den ESC ja auch, weil da so unfassbarer Quatsch geboten wird, schlimmer Trash, bei dem man nicht weiß, ob man es lustig finden soll oder oberpeinlich, ob man die Ohren und am besten die Augen noch dazu zuhalten soll. Dieses Jahr habe ich diese neun Lieder als größten Trash ausersehen.



Cezar mit "It´s my life" für Rumänien: er ist das beste Beispiel dafür, dass man beim ESC in die Situation kommt, in der man sich fragt "Muss ich das hassen oder liebe ich es, weil es so hassenswert ist?". Dieses Lied ist eine poppige Katastrophe mit billigen Atari-Klängen im Hintergrund, theatralisch ohne Ende, Modern Talking goes Oper, peinlich, peinlich - und doch: etwas zieht einen da mit. :-)



Bei Who See mit "Igranka" aus Montenegro frage ich mich auch, ob die das ernst meinen. Aber es hat was - nur dass es eben so gar nicht meine Musik ist und ich zwischendurch mich gefragt habe, ob ich es einfach nur nicht verstehe. ;-)



Moldawien, das immer für eine Überraschung gut war bisher, schöne Erfolge erzielte, erfreut mich dieses Jahr nicht so sehr. Aliona Moon mit ihrem "A million" langweilt ein bisschen, macht mich auch leicht aggressiv. Ich glaube nicht, dass ich solche Lieder brauche... Aber die Effekte mit dem Kleid sind cool - vielleicht haut dieser Aspekt sie noch raus, bis ins Finale.



Ähnlich geht es mir mit Dina Garipova und "What if" aus Russland - klingt wie 10000 Mal gehört, typisch Grand Prix, die Ballade ist etwas lame.



Ach, hier tut es mir wirklich Leid: Malta stellt einen wirklich supersüßen Sänger auf, Gianluca Bezzina, der gerne mal für mich singen darf. Aber am besten nicht diesen behämmerten Song "Tomorrow" mit dem verblödeten Text. Vielleicht kriegt er ein paar Punkte dafür, dass er so niedlich ist, ansonsten ist er der erste, der fliegt. 



Nodi & Sophie mit "Waterfall" nerven aber noch mehr, viel zu old-fashioned, in schlechtem Englisch, viel zu getragen und zu theatralisch. Anstrengend!



"Here we go" singen da PeR aus Lettland - und sie werden hoffentlich sofort gehen! Das ist wirklich Trash! Allein das Outfit des Sängers. Ich bin ja immer sehr für nackte Haut. :-) Aber das reißt es hier auch nicht mehr raus. Schlechtes Englisch, fehlende Sangeskünste und ein wirklich nerviges Lied. 



Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko toppen das alles noch mit ihrem "Identitet". Diese Rock-Balladen beim Grand Prix habe ich immer schon gehasst. Dabei hatten die Albaner in den letzten Jahren viel spannendere Titel. Schade!



Valentina Monetta aus San Marino: Dabei sein ist alles, würde ich mal sagen. Ihr "Crisalide" langweilt mich sehr, so gar nicht meine Musik - und mit Sicherheit in keiner Weise eine Bereicherung des Contests. Fliegt sofort heraus - und wenn nicht zweifele ich sehr an dem ESC-Publikum. 

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