Mittwoch, 2. Oktober 2013

schmerzwach isst: Schnitzel Witzel bei der Schönen Müllerin


Ach, zum Abschluss von "schmerzwach isst" mein Lieblings Deutsches Essen, denn eines muss ich gestehen: Beim Essen reise ich um die Welt (aha: "schmerzwach reist" also), ich esse gerne mediterran (türkisch/ griechisch/ italienisch), gerne arabisch (libanesisch, maghreb, ägyptisch), asiatisch (thailändisch, indisch, japanisch, chinesisch), mexikanisch mag ich gerne und vieles andere. Aber Deutsche Küche ist nicht unbedingt mein Favourite. Und Hessisch bzw. Frankfurterisch schon gar nicht. Es gibt so einzelne Sachen (Spundekäs z.B.), die ich mag, aber so insgesamt rette ich mich immer mit dem berühmten Schnitzel. :-) Und Schnitzel Witzel esse ich wirklich total gerne. Das kommt tatsächlich aus dem Studium. An der Uni in Karlsruhe gab es immer einen Schnitzel-Tag, aber viel wichtiger: Karlsruhe ist die Stadt des "Hammer"-Essens und dort konnte man fast jeden Tag für wenig Geld Schnitzel mit Bratkartoffeln essen, entweder im Cafe Bleu, in der Zwiebel oder später im "Emaille". Oh, das ist vielleicht etwas, das ich richtig vermisst habe, als ich nach Frankfurt zog. :-) Allerdings gibt es hier das berühmte Frankfurter Schnitzel, das ich echt gerne mag. :-)
Nun. Als Abschluss von schmerzwach isst also Schnitzel bei der Schönen Müllerin, was auch damit zu tun hat, dass es das letzte Essen mit Becky war, und sie Ebbelwei so gerne mag und Schnitzel und grüne Soße auch, die Schöne Müllerin (und die sind so richtig nett da, z.B. weil wir eine Vegetarierin dabei hatten, kam der Koch extra raus und kümmerte sich intensiv um sie). Das viele Ketchup, das ich bekam, sieht man nicht auf den Bildern (I need tomato ketchup for my Pommes!!!) - habe ich erst nach dem Fotografieren drauf getan. :-) Aber vielleicht kann man erahnen, wie BFF die Zitrone auf dem Schnitzel Witzel ausdrückt. Interessante, lebensgefährliche Technik aus dem Nahen Osten. :-)))
Mit Gästen aus dem Ausland Frankfurterisch leben macht noch viel mehr Spaß als alleine. Apfelweinwirtschaften sind wirklich nett, sei es die Schöne Müllerin, sei es das Fichtekränzi (waren wir am Samstag) oder Schreiber Heyne. Das ist das eine der wunderbaren Sachen in Frankfurt. Das darf man nie vergessen (egal wie touristisch und durchschnittlich die unterschiedlichen Apfelweinwirtschaften sind). Auch wenn ich da eher trinke als esse (außer eben Schnitzel ;-)). 












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