Sonntag, 2. September 2012

Sprich! im Schaufenster Karstadt 01/09/12


Wie ein Goldfisch im Aquarium, oder doch eher wie ein Gecko im Terrarium... Du sitzt da in diesem Schaufenster, fühlst dich beobachtet, weißt nicht, was die da wollen. Schauen sie dich mit Befremden an? Mit Wohlwollen? Mögen Sie, was du tust? Ich höre sie nicht, die Zuschauer/ Zuhörer vor dem Schaufenster, keinen Ton, ich weiß nicht, wie laut ich für sie bin. Ich spüre kein Feedback, werde nur angeglotzt. Was ist das? Werde unsicher. Man merkt es wohl nicht. Aber ich bin aufgeregt, vergesse die Hälfte meiner freien Rede. Aber da ich nichts mitkriege, weiß ich ja auch nicht, ob es auffällt, ob sie mehr wollen, ob sie es witzig finden. Eine Tortur das. Vielleicht muss ich es nicht wieder tun. Doch es war toll, dass ich es gemacht habe - alles mal ausprobieren, alles anschauen, experimentieren, Spaß daran haben - oder auch nicht... 

Jutta Wilke liest aus "Schwarz wie Schnee"

The Double Dylans

Monika Baitsch liest aus Hilfmir

Mal auf einen Blick, bunt und schön...

Singer/ Songwriter PIRO

Warghosts Germany (Straight, Lamar, Sarariman, Willie J.)

Die Zeil gerockt! Es kam richtig gut an! Tolle Aktion!

Autor zu verkaufen! Guido Rohm ist zu haben... und wurde an die Meistbietende verscherbelt...

Herbertstraße in Hamburg St. Pauli? Brunnengasse Karlsruhe? Autoren müssen sich heute offensichtlicher verkaufen als jemals zuvor... Welche Blüten wird das noch treiben? Mach´ dich zur Marke heißt es: Werden bald tatsächlich anstatt Büchern Autoren im Schaufenster liegen? Werden wir uns Kaufhäuser suchen müssen, um an Geld zu kommen, um für unsere Kunst Zeit zu kaufen? Müssen wir gar 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen