Sonntag, 6. Januar 2013

Blogparade: Liebes Tagebuch DREI

Stefan Herz_Polaroid (copyright by Stefan Herz)
Jannis Plastargias vom Blog Schmerzwach.blogspot.de hat andere Blogger dazu aufgerufen, Bilder oder Texte von ihren Tagebüchern zu veröffentlichen bzw. einen Beitrag zum Thema Tagebuch zu schreiben. Auch ich habe mir Gedanken zu dem Thema “Tagebuch” gemacht. Ich muss gestehen, ich habe niemals ein Tagebuch geschrieben, aus purer Angst, dass ein „Familienkontrollfreak“ es entdecken und auswerten könnte. Leider war das wirklich so, trotz dem Bestreben meine Gedanken in Worte zu fassen und niederzuschreiben. Nicht umsonst sagt man ja, dass es meistens hilft klare Gedanken zu fassen um wichtige und richtige Entscheidungen zu treffen.
Heutzutage praktizieren das viel zu viele Menschen über die Öffentlichkeit, hemmungslos über Twitter, Facebook oder andere Medien, ohne sich darüber klar zu werden, dass sie damit ihre eigene Privatsphäre beeinträchtigen oder sich sogar lächerlich zu machen.
Da lobe ich mir schon das kleine Büchlein, das schön verschlossen und versteckt vor neugierigen Blicken geschützt wird.
Wie schnell kann man dahingeschriebene Worte falsch interpretieren, obwohl sie vielleicht zu einem genialen Gedanken und einer guten Entscheidung geführt haben. Kennen wir das nicht an uns selbst, wenn wir fluchen und schimpfen, vielleicht sogar beleidigen und dann später diese bösen Worte bereuen?  Trotzdem führt der Streit dann meist zu einem guten Ende oder immerhin zu einer Entscheidung. Man muss halt den gesamten Sachverhalt kennen, um sich ein richtiges Bild zu machen. Genau das kann man nicht, wenn man Seiten eines Tagebuches durchblättert, es sei denn, es steht auch drin, wie die Geschichte ausgegangen ist.
Nur wie habe ich die Luft rausgelassen? Indem ich Musik machte, Texte schrieb und sang. Würde man die Texte chronologisch aneinander reihen könnte man schon fast von einem Tagebuch reden. Das ist dann zwar auch öffentlich, aber in Verse verpackt und in Musik versteckt. Man weiß als Zuhörer nicht wirklich, ob ich mir den Text nur ausgedacht oder das Inhaltliche wirklich erlebt habe oder sogar noch erlebe.
Mit 16 Jahren war ich sehr verliebt und es entstand mein Song „Pretty Pearl“(den ich übrigens auf dem Foto gerade vorspiele). Es ist zwar kein Tagebuch-Eintrag, aber es spiegelt meine Gefühle in dieser Zeit sehr gut wieder:

Pretty Pearl
Come with me, my little little girl.
You seem to be, my pretty, pretty pearl.
Baby I hope, that you want me, too.
I feel that I´ve fallen today in love with you
I´m so fascinated, when I look into your eyes.
Dreamt of you all night long,
Together with you it will be nice.
-
Wanna dance with you forever,
wanna dance with you.
Wanna dance with you forever,
wanna dance with you.
-
I like to be, your little, little boy.
Baby, come on, and learn to enjoy.
I will give you what you need.
And I´m sure you´ll dance with me to the beat.
And when I see in the future my lovely girl,
then I cannot believe it,
that you want to be my pretty pearl
-
Wanna dance with you forever,
wanna dance with you.
Wanna dance with you forever,
wanna dance with you.

Pretty Pearl auf iTunes anhören



http://www.stefan-herz.de/aboutme/blogparade-liebes-tagebuch/

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