Dienstag, 30. Oktober 2012

Ein Selbstmordattentäter? Oder wie Schmerzwach schmerzwach blieb


Ich habe die Krankenschwester gefragt: Wenn ich da drauf drücke, fliege ich dann in die Luft? Sieht doch aus wie ein Selbstmord-Attentäter, der liebe Schmerzwach, oder? Back to the roots kann man dazu nur sagen. In der Anfangszeit des Blogs habe ich ja öfter krude Geschichten erzählt, und so ziemlich am Anfang hatte ich von meinem Klinik-Aufenthalt berichtet, der alles andere als erfreulich war (you know, nachts nicht schlafen können wegen Verband und furzendem, schnarchendem Bettnachbarn). Auch damals lag ich nachts wach und konnte nicht schlafen: Passend zum Namen, Schmerzen hatte ich, nachts lag ich wach. Ich hatte ein mulmiges Gefühl Sonntag. Komme abends auf die Station, laufe an der Intensivstation vorbei, kriege ein eher nicht so gemütliches Zimmer - nun, ich möchte nicht meckern, es war ein Einzelzimmer. Aber wie soll man so verkabelt (am ganzen Körper: an den Beinen, am Bauch, Brust, Hinterkopf etc.) überhaupt schlafen? 
Ich habe die Krankenschwester (übrigens ist diese sehr nett) gefragt: Was passiert, wenn ich nicht schlafen kann? Gar nicht unwahrscheinlich, muss man ja sagen. Kommt vor. Nun, dann müsse ich nochmals kommen. Grrrr. Wie lange ich mindestens schlafen müsste. Zwei Stunden sollten langen. Uuuuhh! Die habe ich wohl geschafft. Aber gut schlafen ist definitiv etwas anderes. Und weil ich so vieles zu tun habe gerade, konnte ich den fehlenden Schlaf noch nicht nachholen, werde es auch wohl nicht mehr. ;-) 
Warum das alles? Das kann ich noch nicht sicher sagen... Ich will nichts offiziell machen, was nicht bestätigt wurde. Schlaflabor: ja. Schlafschwierigkeiten: ja. Arge Schlafschwierigkeiten sogar. Schmerzwach kommt wohl auch daher... Aber sollte es sich nun nach all den Jahren plötzlich herausstellen, dass diese ewigen Probleme doch tatsächlich einen körperlichen Grund haben? ...



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