Sonntag, 25. Juli 2010

Wien... (2)

Der schönste Mann und ich haben eine große Fähigkeit: wir können aus jedem Urlaub ein "Chiller"-Urlaub machen, sogar einen Bade- und Natururlaub, wenn wir doch eigentlich einen gewöhnlichen City-Urlaub vorhatten. Vielleicht lag es an der Hitze, nun, wahrscheinlich sogar. Zwei Namen hatten wir für Wien: Titty-City - davon gibt es keine Bilder, weil wir ja schlecht vollbusige Frauen am FKK-Strand fotografieren konnten-, und FKK-Town - dazu gibt es weiter unten ein Foto, das nicht ganz jugendfrei ist, aber man sieht mich ja nur von hinten. :-) Übrigens beim Nacktbaden trafen wir immer wieder auf den gleichen Typen, und ich meine tatsächlich den gleichen Typen und nicht die gleiche Type (im Sinne von vom Typ her gleich, aber ein anderer Mensch - gleiche Typen trafen wir überall in Wien ;-)): als wir am "Gänsehäufel" (steht sogar als Destination auf dem Bus drauf dieser Name) lagen, nackt und unbekümmert, in unserer Nähe ein paar Duschen, sahen wir alle paar Minuten einen jungen Mann, sehr groß in Statur, und sehr groß war auch etwas anderes - also nicht sein Selbstbewusstsein, das ebenso beträchtliche Ausmaße hatte, sondern sein "bestes Stück" - einen jungen Mann also, mit Sonnenbrille auf, der sich immer unter der Dusche poste und sein bestes Stück präsentierte. Als wir unseren langen beschwerlichen Ausflug zur Dechantlacke machten, völlig fertig einen Platz zum Liegen suchten und fanden, stand plötzlich erneut dieser lange Hüne, den wir nur den "Penis-Mann" nannten neben uns. Wo ist die verdammte versteckte Kamera? fragten wir uns.



Nun, was dem Mozartkinde die Geige, ist mir das Mobiltelefon. Oder so. Bin halt nicht musikalisch, dafür aber gerne in Parks. Hier im Stadtpark in Wien.



Ob der schönste Mann der Welt diese XXL-Schnitzel aufgegessen bekommt? Natürlich mussten wir auch einmal zum Schnitzel essen gehen in Wien - hier beim Schnitzelwirt in der Neubaugasse.



Und hier das versrochene nicht jugendfreie Bild - auf dem Weg zur Dechantlacke, übrigens noch vor dem Angriff der Killermücken, die Moskitogleich ein paar Meter später auf uns eingedroschen sind. Was eine Lacke ist? Mh, keine Ahnung. Eine Pfütze vielleicht? Ein Seitenarm der alten Donau irgendwo in der tiefsten Pampa? Auch da durften wir keine Bilder machen, und das hätten wir gerne getan, allein wegen des Penis-Mannes, aber auch wegen der anderen lustigen Hippies, die wir an der Dechantlacke sahen, allesamt nackt und engagiert in Öko-Themen. Warum ich schon vor der Lacke nackt war? Ich dachte, "es g´hert so!"




Und da sind unsere Pink Martini-Nonnen! Sehr lustig. Erinnerten uns ein bisschen an Patsy Stone und Edina Monsoon, irgendwie, wir lieben sie!



Und am Ende auch mal unsere Gastgeber die letzten paar Tage, im Hof eines kleinen Elektro-Clubs, den ich mir in Frankfurt wünschte. Übrigens genauso die beiden Menschen auf dem Bild. :-)

1 Kommentar:

  1. immer wieder interessant zu lesen wie Außenstände Wien erleben. Interssante, wenn auch knappe Story.
    Mozart und Geige? hihihi das im Stadtpark ist der Johann Strauß
    LG aus Wien

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