Freitag, 15. Februar 2013

Ey, Lütfiye, nimm´ mich mit, verdammt "güzel" wäre das!

"Mit ihren philosophisch getränkten kleinen Texten ist Lütfiye Güzel eine literarische Erbin des verstorbenen Dirty-Old-Man Charles Bukowski, der selbst in den finstersten Momenten seines Lebens den Kopf immer noch ein wenig aus dem Wasser halten konnte." Das sagt Thomas Becker in einem Artikel der WAZ Ende Januar 2013. Er hat bereits das schöne neue Buch von Lütfiye Güzel rezensiert. Ich habe es auch schon gelesen und stelle das Buch auf Faustkultur vor. Doch hier möchte ich "Let´s go Güzel" mal bitten, mich mitzunehmen. Warum? Könnt ihr euch noch an den Dirty Dichter Thomas Reich erinnern, der hier oft aufgetaucht ist? Oder an die wunderbare Geschichte Mein Bukowski? In der habe ich eine halb biografische, halb fiktive Darstellung meiner Beziehung zu Charles Bukowski geschrieben. :-) Lütfiye und ich sind auch literarisch verwandt, selbst wenn unsere Texte vielleicht sehr unterschiedlich sind, aber im Geist ... und auf diesen kommt es ja schließlich an. 



An vielen Stellen dieses Buches denke ich: Ja. Ja, ich weiß, worum es hier geht, denke, fühle genauso. Ich hätte es vielleicht nicht so sagen können, aber ich weiß, was du meinst, Lütfi, wirklich. Es war das dritte Posting überhaupt auf schmerzwach. Die berühmten Sonntagabend-Gefühle, meine ich. Ein Text, über den viele mit mir sprechen wollten. An den dachte ich, als ich das folgende Gedicht von Madame Güzel las:

maisfeld

ich habe angst vor sonntagen
sonntag abend fange ich an
zu schwitzen
dabei ist nix mit montag
der dienstag ist mir auch egal
sonntag nacht
ist das bett
die höllenwolke

http://www.amazon.de/Lets-go-G%C3%BCzel-L%C3%BCtfiye/dp/3981259467

Wir scheinen sogar in den gleichen Städten gewesen zu sein oder zu mögen, Madrid (oh Madrid - Gedicht), Lissabon oder London. :-)

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