Montag, 4. August 2014

Film drehen ...


Spaß hat es gemacht! Was? Es gibt da ein wunderbares Projekt des Künstlers Dieudonné Niangouna im Mousonturm, es heißt Le Kung Fu:
Noch bevor sich Dieudonné Niangouna dem Schreiben und dem Theater zuwandte, entdeckte er die Welt des Kinos und insbesondere die des Autoren- und Kung Fu-Films. Gemeinsam mit seinem Vater verbachte er in seiner Kindheit viel Zeit mit dem heimischen Videorekorder und vor der Kinoleinwand. Sein Vater wünschte sich nichts sehnlicher, als dass Dieudonné eines Tages nach China fahren und dort die Kunst des Kung Fus bei den Shaolinmönchen erlernen sollte. Die Zeit zwischen 5 und 16 Jahren verbrachte dieser insbesondere mit dem Nacherzählen von Filmen – bis zu 2500 Stück hatte er im Repertoire und unterhielt damit Freunde, Familie, Passanten. Das Theaterstück Le Kung Fu erzählt diese Geschichte als Biopic gespickt mit Lieblingsfilmszenen von Frankfurter Bürgern. In seiner Soloarbeit fabuliert Dieudonné Niangouna also nicht nur über seine persönliche Filmgeschichte, seine Kinobesuche im Brazzaville der 1970er und 80er Jahre und die Autorenfilmabende mit seinem Vater, sondern zugleich über die Filmleidenschaft eines jeden von uns.
http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/le-kung-fu
Beim ersten Dreh war ich nur Statist (siehe Bild ganz unten), wir drehten eine Szene aus dem Film "Arizona Dreams" nach, in der ich ein Jury Mitglied bei einem Talent-Wettbewerb spielen sollte, natürlich mit Cowboy Hut.
Dienstag durfte ich dann selbst eine Szene verantworten. Es war diese hier:
https://www.youtube.com/watch?v=pttNPumF_rU - die Flurszene aus dem Film "Breakfast Club", 1985 gedreht, auf deutsch: Der Frühstücksclub. Wir waren an der Max Beckmann Schule und hatten da zwei Stunden lang sehr viel Spaß mit dem kongolesisch-französischen Team, den Leuten von Mousonturm und meinen lieben Freund*Innen, die sich extra Zeit genommen hatten, David, Daniel und natürlich Caro, die sich extra im rosa 80er Look präsentierte. Mein Job war nicht nur der, den Lehrer zu spielen, sondern auch alles zu koordinieren, ich schrieb ein kleines Skript und tat mich als Regisseur hervor. Der Kameramann musste auf mich hören. Das war sehr spannend, muss ich zugeben. Das machte Lust auf mehr, und so wird es wohl doch noch demnächst zu einem Dreh einiger Szenen aus Plattenbaugefühle kommen. Irgendwann. Zwei der Hauptdarsteller waren ja schon dabei am Dienstag.
Mehr Informationen gibt es dann im November, wenn es zu den Aufführungen kommt. :-) Hier schon einmal ein paar Impressionen ...










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